Über mich

In den Bergen geboren, Bildhauerei gelernt, Industrial Design studiert, Designunternehmen in Berlin mit gegründet, über 20 Jahre erfolgreiche Unternehmerin, Mutter von drei erwachsenen Töchter.
. . . auch in Zukunft weiter entwickeln, weiter gestalten und weiter unternehmen . . .

Der rote Faden meines Lebensweges ist, eine Antwort auf die Frage zu finden: „Wie kommt Veränderung nachhaltig in die Welt – wie kann ich dazu beitragen andere auf dieser Reise mitzunehmen.

Am Anfang meiner Suche habe ich vor meinem Studium des Industrial Designs in München 1984 Bildhauerei gelernt, um durch die Mittel der Kunst Zeichen zu setzen und zum Nachdenken anzuregen – Dabei lernte ich, mich auf das Wesentliche zu fokussieren und mit der Begrenzung des Materials meine Botschaft anschlussfähig zu präsentieren. Das Medium Kunst war mir jedoch zu unverbindlich, um nachhaltig Verhaltensänderungen im Denken und Handeln für die drängenden Fragen der Gesellschaft hervorzurufen.

Da ich größere Hebel bewegen wollte, hatte ich als nächsten Schritt für mich 1988 das Studium „Industrial Design“ gewählt. Der im Studium vermittelte ökologischen Design-Ansatz von der „Wiege bis zur Bahre“ (später C2C) lies mich jegliche industrielle Produktentwicklung als Teil eines großen Ganzen sehen. Darüberhinaus ermöglichte mir mein Studienschwerpunkt „durch Corporate Design eine Corporate Identity zu schaffen“ in größeren Zusammenhängen zu denken. Damit ergab sich die Möglichkeit für mich, durch das gesamte Erscheinungsbild die Botschaft des Unternehmens nach innen und aussen anschlußfähig zu vermitteln und damit einen größere Wirkungsgrad zu erreichen, als nur über die Gestaltung seiner Produkte.

Für mich hat sich lösungsfokussiertes, innovatives Denken im Team bereits durch mein Design-Studium in meine „DNA“ eingraviert, lange bevor „Design-Thinking“ als neue Management Tool das Licht der Welt erblickte.“

1992 erstellt ich meine Diplomarbeit mit dem Thema „Corporate Design für eine Vollwert Restaurantkette – Viva – Alle Sinne werden satt“. Dies geschah zu einem Zeitpunkt als bewußtes Essen noch nicht als en vogue galt, sondern eher für genußfremde Lebensart stand. Nach einem mehrseitigen Artikel über meine Diplomarbeit im Fachmagazin für Systemgastronomie „Foodservice“ entschied sich das Unternehmen Allnatura meine Idee und mein Corporate Design umzusetzen. So wurde meine Diplomarbeit mit ihrem ersten Restaurant in Karlsruhe 1993 zum gastronomischem Leben erweckt.

1996 initiierte ich ein ökologisches Forschungsprojekt mit einem Kooperationspartner aus der Textilfarben Branche. Mit Fördergeldern der Bundesstiftung Umwelt versuchten wir die Druckfarben für den Papierdruck ökologischer zu entwickeln.

1998 wurde ich persönlich vom österreichischen Wirtschaftsminister im Rahmen des „Eco-Design“ Awards mit einer Anerkennung für das Forschungsergebnis der ökologischen Druckfarben ausgezeichnet. Dazu konnte ich meine Erfahrung über C2C als Lehrbeauftragte im Studiengang Design der UDK Berlin an Studenten weitergeben.

1999 begann ich mit einem neuem Geschäftspartner Produkte rund um das Ost-Ampelmännchen in Berlin zu entwerfen und darum herum eine Unternehmen aufzubauen. Am Anfang gab es nur uns beide – Am Ende ca. 120 Mitarbeiter (HC), die zusammen eine Umsatz von ca. 10 Millionen im Jahr über verschieden Vertriebskanäle (u. a. Webshop und acht eigene Shops) erwirtschafteten – ohne einen Euro Fremdkapital oder einem Unternehmensberater einsetzen zu müssen. Meine Tätigkeit umfaßte von Anfang an vor allem den Aufbau von Strukturen und Prozessen, damit sich aus der Vision „dem Ampelmännchen ein neues Zuhause zu geben“ ein tragfähiges Unternehmen entwickeln konnte.

Zwischen 2000 und 2004 kamen meine drei Töchter auf die Welt – durch „ihr so Sein“ erstaunen sie mich immer wieder aufs Neue, was ich nicht mehr missen möchte und mich unendlich bereichert . . .“

Um auf die wachsende Herausforderungen vorbereitet zu sein, denen „Ampelmann“ in der heutige „VUCA“ Welt weiter begegnen wird, habe ich mich an die Quelle der systemischen Organisations–Entwicklung zu Fritz B. Simon begeben, frei nach der Aussage von Kurt Levin „Nichts ist praktischer als eine gute Theorie“.

Von 2015 an habe ich mir systemisches Denken und Handeln im Bereich der Entwicklung und Implementierung von innovativen Unternehmensstrukturen und Prozesse angeeignet. Die systemtheoretische Reflexion der Prozesse in einer Organisation bietet eine einzigartige Möglichkeit, Theorie und Praxis zusammen zu bringen, um ressourcen- und lösungsorientierte Ansätze zu entwickeln. Derzeit . . .

Mein Ziel ist dorthin zu segeln, wo ich hin will, nicht wohin der Wind weht, das bedeutet für mich Segel und Ruder einzusetzen und ab und zu mal an Land zu gehen, um das Boot zu wechseln.“