
Kompetenzen
Unternehmerinnen-Kompetenz aus der System-Praxis
Durch die Auseinandersetzung mit anderen Ansichten kann ich mich weiterentwickeln. Sie stellen meine Sichtweisen in Frage, zeigen mir die Verfallszeit von Wahrheiten auf, frei nach dem Satz von Hannah Arendt „Die Wahrheit beginnt zu zweit“ Nur mit gelingender Kommunikation kann das Zwischenmenschliche konstruktiv gestaltet werden. Mit wachsender Kommunikationsfähigkeit erhöhte sich meine Konfliktlösungskompetenz und erweitert damit auch meine Handlungsmöglichkeiten.
Jegliches Unternehmenswachstum verursacht Komplexität, sei es an Produkten, Kunden, Lieferanten, Vertriebskanälen, Mitarbeiter und in den dahinter liegenden Prozessen der Abwicklung. Zur Bewältigung dieser Komplexität entsteht mehr Kommunikation, mehr Information, mehr Feedback, mehr Unterschiede, mehr Konflikte und mehr Fehlerquellen. Ohne Strategie und ohne Planung von gewünschtem Wachstum, ist im Grunde nur ein Reagieren auf die zufälligen Reaktionen des Marktes auf die Unternehmenstätigkeit möglich.
Erfolgreiche Unternehmerstorys gründen nicht nur auf einer einmaligen Produktidee. Das Nadelöhr ist das Umsetzen. Es scheitert oft am „Machen“. Nicht unbedingt die Neuartigkeit einer Idee macht den Erfolg aus. Wichtiger sind die Prozesse dahinter.
Es gehört zu einer Idee auch immer noch das nachhaltige Wie. Die meisten erfolgreichen Geschäftsideen ändern sich bereits in der Planung. Laufende Überarbeitungsschleifen des Bestehenden helfen weiterhin am Markt erfolgreich zu sein. Darunter fällt auch die Weiterentwicklung meiner Rolle als Gründerin und Gestalterin zur Begleiterin des Unternehmens.
Die Frage von Fritz B. Simon an mich, „soll euer Unternehmen älter werden als die Gründer“, lies mich nicht mehr los. Das führt zu meinen Fragen: „Wo bin ich austauschbar und wo bin ich als Führung nicht austauschbar? Wie kann Führung als Funktion innerhalb einer Organisation begriffen und gestaltet werden?
Wichtige Impulse auf meiner Lernreise
Systemisches Denken und Handeln, speist sich aus Wissenschaftsgebieten wie der Biologie, der Komplexitätsforschung, dem Konstruktivismus, der Familienforschung und der soziologischen Systemtheorie.


Die systemtheoretische Reflexion der Prozesse in einer Organisation bietet eine wichtige Möglichkeit, Theorie und Praxis zusammen zu bringen, um ressourcen- und lösungsorientierte Ansätze für zukünftsfähige Unternehmensentwicklung zu gestalten„
o Das Curriculum systemische Organisationsberatung (Fritz B. Simon, SWF) befähigt mich unterschiedliche Organisationstypen in der notwendigen Tiefe und kulturellen Besonderheit zu verstehen und Interventionen kontextspezifisch und differenziert zu setzen – immer mit dem Ziel die Überlebensfähigkeit des zu entwickelnden Systems zu erhöhen.
o Die Vertiefung zur systemischen Führung lies mich Führung als Funktion innerhalb einer Organisation begreifen und gestalten o Die Vertiefung der systemische Interventionsstrategien – ermöglicht mir in Organisationen nachhaltige Veränderung anzustoßen – Die systemische Strategieentwicklung zeigte mir wie die Überlebensfähigkeit der Organisation auf eine unbekannte Zukunft erhöht werden kann o Die Vertiefung zu systemischen Lernarchitekturen zeigte mir, wie kollektive Achtsamkeit etablieren werden kann, um diese für eine proaktive Risikokultur zu nutzen.
o Die Systematische Gruppendynamik wurde für mich zu einem Lernraum, indem ich unmittelbar die Selbstorganisation sozialer Systeme studieren und gleichzeitig experimentell meine eigene soziale Wirksamkeit erfahren und erproben konnte o Die Organisationsaufstellungen in Managementkontexten (Matthias Varga von Kibéd, Claude Rosselet und Gunthard Weber) – liesen mich erleben, wie die Komplexität von Fragen reduziert werden und die kollektive Intelligenz der Organisation zur Lösungssuche genutzt werden kann o Durch Lösungs-fokussiertes Konfliktmanagement (Christa Kolodej) bekam ich Übung wie Tetralemma (system. Strukturaufstellung) für Konflikte und Mobbing genutzt werden kann.


Die Anwendungen der Erkenntnisse der Neurowissenschaften und der Motivations-Psychologie regen das Individuum zu ressourcen- und lösungsorientiertem Handeln an. Die Selbstwirksamkeit des Individuums als Akteur der Organisation wird dadurch gefördert und gestärkt„
o Hypno-Systemische Konzepte OE-Prozesse und Coaching (Gunther Schmidt nach Milton Ericsson) zeigte mir Lösungs-Strategien für effektive Selbstorganisations- Prozesse auf o Hypnosystemische Interventionen in persönlichen und organisationalen Lebenswelten leiten zu entwicklungsförderlicher Nutzung von Krisen und Konflikten und zu Burnout-Prophylaxe an o Hypnosystemisches Konfliktmanagement lädt ein, Konflikte als Chancen für konstruktive Koexistenz und Kooperation in Teams und Organisationen zu nutzen o Generatives Trance (Stephen Gilligan) – Hypno- und NLP-Techniken fördern die Steigerung von Kreativität und Veränderung o Professionelle Embodiement Psychologie (PEP) (Michael Bohne) ist eine sehr effektive Methode zum Selbstwerttraining, und Selbstmanagement und zur Affektregulation,
o Kommunikationsraining (F. Schulz von Thun) – hilft mir immer wieder gelingende Kommunikation zu gestalten o Effectuation (Michael Faschingbauer) – ist eine effektive Methode zur Kompetenzentwicklung für Zukunftsgestaltung bei unklaren Zielen und Ungewissheit o Klärungshilfe und Introvision – dabei werden Klärungsprozesse als Katalysatoren in fluiden Organisationsformen genutzt o Facilitation-Training – fördert und stärkt Kommunikation und Fokussierung in Teams und Organisationen, um vorhandenes Wissen und Potenziale zu nutzen, konkrete Projekte voranzubringen und insgesamt die Gruppeneffizienz zu steigern o Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) (Jon Kabat-Zinn) – durch gezieltes Achtsamkeitstraining wird mehr Individuelle Resilienz im System erhöht o Selbstgesteuerte Neuroplastizität (Rick Hanson) – verändert unser Gehirn positiv mit Erkenntnissen der Neurobiologie des Lernens o Züricher Ressourcen Modell (ZRM®) (Maja Storch) – eine effektive Methode zur Teambildung und -entwicklung, Motivationssteigerung, Stress- und Gesundheitsmanagement o Funktionelle Myodiagnostik (AK)– ist eine ganzheitliches Diagnose- und Therapiesystem, um vernetzte Gesundheitsstörungen (physische, biochemische und psychische) aufzudecken und zu therapieren.
In meine nächste Unternehmungsgründung Tagesklinik für Burnout Klienten und deren Systeme werden all mein Erfahrungen und Kompetenzen einfließen. Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich bei mir.

